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The South of Colorful Clouds (彩云之南)

Bei meiner letzten CD-Bestellung hab ich mal ganz willkürlich zugeschlagen und ein Popalbum einer mir völlig unbekannten Künstlerin gekauft.

Mir gefiel das Cover, es war schön gemacht und die Sängerin war sehr hübsch, ein weiterer Kaufgrund war der geringe Preis des Albums ( ca. 7 Euro).

Der Name des Albums und Künstlerin.

The South of Colorful Clouds ( 彩云之南 )

Xu Qian Ya ( 徐千雅 )

 

 

Tracklist:

1. The South of Colorful Clouds

2. Aspired

3. Beijing Lover

4. Love Flu

5. Sparkle

6. The Suzhou River

7. Halfway

8. Blue Wind from the Ocean

9. A Jazz Night in Spring

10. Beautiful Home

11. Unforgettble

12. Going to Lhasa by Train

13. The South of Colorful Clouds

Zum Inhalt:

Die Lieder auf dem Album sind allesamt auf Mandarin gehalten, die Liedtitel sind aber angenehmerweise auch in Englisch angeführt.
Ich hatte bisher noch null Erfahrung mit dieser Sprache, kannte nur Sachen aus Hongkong, aber ich war angenehm überrascht.
Die ersten Kantonesischen Popsongs, die ich gehört hatte, taten meinen Ohren weitaus mehr weh ( nicht, was die Gesangstechnik angeht, sondern von der Sprachmelodie her).

Die Songs an sich sind allesamt sehr unterschiedlich arangiert, haben völlig unterschiedliche Rhythmen, es wird beim Hören also nie fad.

Es sind auf dem Album sehr viele Stimmungen vertreten.

Track 1, "The South of Colorful Clouds" treibt einem Bilder von weiten Wolken bei Sonnenaufgang ins Gedächtnis, wie beim Aufwachen im Flugzeug über den Wolken.

Das Lied wird mit irgendeinem klassisch chinesischen flötenartigen Instrument, dass säuerlich aber angenehm klingt, eingeleitet und vermittelt bereits einen guten Einblick, was den Rest des Albums in Sachen Stil und Qualität betrifft ( nämlich einen sehr guten).

"Aspired" ist spannend und schnell, "Beijing Lover" ist, man erwartet es nicht anders, eine langsame, nachdenkliche Ballade, stellenweise ein bisschen kitschig, aber trotzdem sehr gut anzuhören.

Was man herausheben muss, ist die sehr stimmungsvolle Instrumentalisierung der Lieder.

"Love Flu" eine rockige Ballade, die zuerst eingängig und 08/15ig wirkt, aber trotzdem nicht schnell wieder loslässt.

Mein persönlicher Favorit ist "Sparkle", Lied Nr.5 .

Ein unglaublich sinnliches Duett mit einem mir unbekannten Sänger.

Meistens gesungen, leichter HipHop-Anstrich in Liedmitte.

Spanische Gitarren und ein schmissiger Rhythmus geben dem Lied weitere Qualität.

"The Suzhou River" trägt den eben angesprochenen Rhythmus mit, ist aber etwas langsamer und würde sich, besonders der Refrainmelodie wegen, super als Titellied zu einer Soap, oder vielleicht eher, als Schlusslied eines populären Liebesfilmes eigenen. Sehr eingängig und mit einem sich oft wiederholenden Refrain.

"Halfway" ist das, was man klassischerweise von einem chin. Lied erwarten würde. Viel Herzschmerz, durchschnittliches Arrangement, ein bisschen balladig, aber nicht wirklich. Ein Lied, dass nicht unangenehm auffällt, aber auch nicht besonders hervorsticht.

"Blue Wind from the Ocean" ist schon wieder besser. Langsam, melodisch, sehr sinnlich gesungen. Vom Arrangement her auch ein bisschen Pop-Schlager, aber es hat trotz vorhandener Schwächen einen gewissen Charakter und Charakter ist besonders bei Popmusik extrem .

"A Jazz Night in Spring" ist etwas düster, zumindest eingangs wirklich jazzig, wird mit leicht rauchiger Stimme ( die Xu Qian Ya äußerst gut steht) gesungen, sticht auch nicht soo hervor, ist aber trotzdem angenehmer Pop, "Beautiful Home" wird im krassen Gegensatz dazu sehr süßlich gesungen.

Leicht, mädchenhaft, europäisch, wahrscheinlich das "europäischste" Lied auf dem ganzen Album.

Irgendwie Ken-Hirai-like.

"Unforgettble" ist eine Ballade, die ihrem Titel nicht gerecht wird.

Wirklich ein 08/15-China-Popsong. Eine Ballade, wieder mit Soap-Titellied-Potential, aber nicht so gut wie "Blue Wind".

Ich schalt bei dem Lied hin und wieder sogar weiter, nicht weil es unangenehm klingt, aber weil es schrecklich nichtssagend ist, besonders verglichen mit dem folgenden Track.

"Going to Lhasa by Train" gefällt mir fantastisch gut.

Man denkt an einen Kurzurlaub, den man allein auf dem Land macht und den man in einem schäbigen Zug antritt.

Das Lied ist schnell und rhythmisch, hat einen leichten Bollywood-Anstrich , wieder eine Miniprise HipHop und eine Shakira-mäßige Gesangsstimme. Klingt das abschreckend?


Das letzte Lied scheint eine (langsamere) Abwandlung des ersten Liedes "The South of Colorful Clouds" zu sein.

Auch textmässig gibt es Unterschiede, hauptsächlich in der Anordnung der einzelnen Passagen.

Es klingt weicher und nachdenklicher und beschließt eine wirklich SEHR gelungene CD, die mich neugierig auf mehr von dieser noch recht jungen Künstlerin gemacht hat.


Zur Aufmachung:

Ich halte mich kurz: Super.

Das Jewelcase hat das Format, dass ich bisher nur von DVDs kannte, rechteckig.

Das Booklet ist durchgehend farbig, enthält sehr schöne Fotos, ein Vorwort von Xu Qian Ya und alle Liedtexte ( in Mandarin only).

Das Layout ist ebenfalls sehr gelungen.

Famous Last Words:

Absolut zu empfehlen für alle, die guten, leicht folkloristischen Pop mögen. Wie gesagt, die kommenden Arbeiten dieser Frau behalte ich im Auge.

12.4.08 21:08


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Super first Testry + SUPER HAPPY MUSICAL EVENING incl. m:und:j

Ich mach jetzt einfach mal so einen supercoolen Test-Probe-Irgendwieeintrag, just for fun!

Das Coole an Blogs ist ja, dass sie unheimlich Mistresistent sind, ne?

Ich hör übrigens grad ein nettes Hitomi-Shimatani-covert-Lieder-männlicher-Interpreten-Lied.

Recht cool die OTOKO UTA-CD , nur halt irgendwie wenig vom übrichen Shimatani-Glitzer-Glanz-Glamour.

Trotzdem schön anzuhören.

 

TODAY'S PICCU:

Mir ist übrigens grad was aufgefallen: <- WAS SOLL DENN ER MIST?! Ein Scherz? Irgendwie komisch. Und irgendwie blöd auch...

Übrigens: Der Tag heute war TOLL! Nur damit das jeder für immer weiß.

 

 

 

6.4.08 02:51





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